Die Idee
Hexenwerk entsteht aus einem Forschungsprojekt zur Figur der Hexe – und wächst darüber hinaus: als Ort für Texte, die lang genug sind, um etwas zu zeigen, und zugänglich genug, um über die Universität hinaus gelesen zu werden.
Die Hexe ist keine Folklore. Sie ist eine Figur, die in jeder Epoche anders funktioniert – als Bedrohung, als Widerstandsikone, als ästhetisches Programm, als Popkultur-Phänomen. Hexenwerk folgt dieser Figur durch Musik, Kunst, Film, Literatur und Geschichte.
Der Kern
Im Zentrum steht ein Promotionsvorhaben zu Hexenästhetiken in der Popmusik seit den 1970er Jahren – mit Kate Bush als zentraler Referenzfigur, im Vergleich zu Björk, Tori Amos und Florence Welch. Die leitende Frage: Wie kehrt die Hexe in diesen Stimmen zurück?
Die Dissertation bildet den wissenschaftlichen Kern. Das Magazin drumherum öffnet das Feld: für alles, was beim Forschen, Lesen und Schauen am Rand entsteht und zu gut ist, um in einer Fußnote zu verschwinden.
Drei Formate
Hexenwerk ist kein Blog und kein Portfolio. Es ist ein kuratierter Publikationsort mit drei Formaten:
- Titelgeschichten – die langen Stücke. Tief recherchiert, essayistisch erzählt.
- Zwischentöne – das Kürzere, Schärfere. Notizen, Besprechungen, Seitenwege.
- Fundstücke – Material, das unter den Texten arbeitet. Quellen, Bilder, Dokumente.
Die drei Formate bilden keine Hierarchie, sondern eine Schichtung. Jedes hat seine eigene Dichte, seine eigene Textform, seinen eigenen Rhythmus.
Langfristig
Hexenwerk ist auf Dauer angelegt. Es begleitet die Dissertation, überdauert sie aber auch. Ziel ist ein Ort, an dem Wissen über die Hexe öffentlich sichtbar wird – als Grundlage für Bücher, Vorträge und alles, was noch kommt.
Die Veröffentlichungsfrequenz bleibt bewusst moderat. Tiefe schlägt Aktualität.